Als die Liebe endlich war (Rezension)

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Autorin: Andrea Maria Schenkel
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: Diana
Erscheinungstermin: 13.06.2017
ISBN: 9783453359536
Preis:  9,99 (Taschenbuch)
       22,00 (Gebundene Ausgabe)
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Inhalt

Als der junge Carl 1950 in New York Emmi kennenlernt, findet er bei ihr die Geborgenheit, die er seit seinem elften Lebensjahr vermisst. Mit seiner Familie floh er 1938 von Regensburg nach Shanghai und emigrierte später in die USA. Emmi hat Deutschland erst nach dem Krieg verlassen – beide wollen über die Vergangenheit schweigen, um neu zubeginnen. Jahrzehntelang führen sie ein unbeschwertes Leben. Bis Carl die Wahrheit über seine Frau erfährt.

 

Eigene Meinung

Da ich Geschichten aus dem 2. Weltkrieg einfach nur liebe war es nicht schwer in dieses Buch hineinzukommen. Andrea Maria Schenkel erzählt voller Hingabe zwei ganz unterschiedliche Geschichten.

Wie ihr oben im Inhalt schon gelesen habt, geht es größtenteils um Carl. Wir begleiten Carl wie er aus seine Heimat flieht, doch nicht so wie andere Familien zusammen fliehen, flieht Carl nur mit seiner Mutter und seiner Schwester. Die Geschichte wird von so vielen kleinen Perspektiven erzählt das es einfach nur spannend bleiben kann. Sei es der Vater der die Heimat zu sehr liebt um zu fliehen. Die Mutter die ihren Mann zurück lassen muss. Carl der in seinen jungen Jahren nicht so genau weiss wie er diese Situation finden soll, oder der nette Otto den sie auf dem Schiff kennengelernt haben. Wenn man genau in der Geschichte darauf achtet merkt jeder Leser sofort wie viel Zeit und Liebe die Autorin in dieses Buch gesteckt hat. Außerdem gibt es noch eine Perspektive von Carls Frau und eine Gegenwartperspektive. Dennoch möchte ich jetzt nicht zu viel verraten. Das heisst natürlich für euch, kauft das Buch und lest es!

Ich habe so Angst, das ihr jetzt schon alleine vom Inhalt abgeschreckt seit. Bitte ich lege es euch so an das Herz. Lest dieses Buch. Es zeigt uns wie unsere Großeltern früher mit diesem Krieg leben mussten und wie sie heute noch gegen diese Zeit ankämpfen müssen. Habt ihr euch nie gefragt was eure Großeltern im Krieg erlebt haben? Sind sie geflohen? Wie fanden sie die Situation mit dieser Partei? Was arbeiteten sie in dieser schweren Zeit und wie war die Zeit nach dem Krieg? Wenn ihr die Chance dazu habt, dann fragt eure Großeltern sie sind die letzten überlebenden und Zeitgenossen dieses Krieges und können euch so viel Wissen geben. 

 

Fazit

Eine berührende und einerseits wahre Geschichte wie es Menschen vor nicht einmal 100 Jahren erging.

Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Sternen.

Mein Dank geht vor allem an die Autorin Andrea Maria Schenkel. Danke Frau Schenkel für diese wundervolle Geschichte die Sie mir geschenkt haben.  ❤

Außerdem Danke ich dem Bloggerportal und dem Diana Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.


Über die Autorin

Andrea Maria Schenkel, geboren am 21. März 1962 in Regensburg, ist eine deutsche Kriminalautorin. Nach der Schule absolviert Andrea Maria Schenkel eine Ausbildung bei der Post. Sie bekommt 1992 ihr erstes Kind und wird Hausfrau. Erst im Jahr 2006 feiert sie mit dem Krimiroman „Tannöd“ ihr Debüt als Schriftstellerin. Die Geschichte basiert auf einem authentischen und bis heute nicht aufgeklärten Mord im oberbayerischen Weiler Hinterkaifeck, bei dem 1922 in einer Nacht alle sechs Bewohner brutal erschlagen wurden. „Tannöd“ ist ein gigantischer Erfolg und verkauft sich bis heute über eine halbe Million Mal. Der Roman hält sich in der Spiegel-Bestsellerliste über 3 Monate auf dem ersten Platz. Andrea M. Schenkel erhält für „Tannöd“ den „Deutschen Krimi Preis“, den „Friedrich Glauser-Preis“ und den „Schwedischen Krimipreis“. Auf das Buch folgte eine ebenfalls preisgekrönte Hörbuchvariante. Auch für ihr zweites Werk „Kalteis“ erhält Andrea M. Schenkel den „Deutschen Krimipreis“. Das Buch basiert ebenfalls auf einem historischen Vorbild. Es handelt vom Serienvergewaltiger und Frauenmörder Johann Eichhorn, der 1939 hingerichtet wurde, nachdem er während der Dreißiger Jahre in München zahlreiche Frauen auf bestialische Weise vergewaltigt, verstümmelt und ermordet hatte. Ihr neustes Buch „Bunker“ ist ein rein fiktives Werk. In dem Kriminalroman entführt ein Mann nach einem Überfall auf ein Autohaus eine Frau. Er hält sie in einem Bunker unter einer Waldmühle fest, um sie dort zu quälen. Ihr Buch „Tannöd“ gerät in den Fokus der Öffentlichkeit, nachdem der Journalist Peter Leuschner eine Klage gegen sie einreicht, da er ihr Werk für ein Plagiat seiner Dokumentation über den Mord von Hinterkaifeck hält. Das Münchner Landgericht widerlegt aber die Plagiatsvorwürfe 2008. Andrea M. Schenkel lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

Jetzt noch zwei Fragen an euch die mich selbst immer sehr beschäftigen.

Interessiert ich euch für den zweiten Weltkrieg?
Habt ihr selbst schon einmal solche Geschichten gelesen?
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

Hier kommt ihr zu meinen weiteren Rezensionen:
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes (Rezension)
Der kleine Laden der einsamen Herzen

Eure Fantasticbookwords

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